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Windpark Ostharingen feierlich eröffnet

Windpark Ostharingen feierlich eröffnet

Rund 300 Besucher auf der Eröffnungsfeier des Windparkes Ostharing; Foto: Andreas Reichelt

Am 8. Mai feierte die Terrawatt Planungsgesellschaft mbH gemeinsam mit der Haarwald Wind GmbH & Co. KG die feierliche Eröffnung des Windparkes Ostharingen. Rund 300 Besucher waren gekommen, um sich über dieses für die Region wichtige Großprojekt zu informieren.

Mit den in der enorm kurzen Zeit von nur 12 Monaten wurden 12 Windkraftanlagen errichtet, die ca. 46.000 Haushalte mit Strom versorgen und dabei noch knapp 75.000 t CO2 einsparen.

Die Vertreter der Kommunen, die Bürgermeister von Langelsheim, Ingo Henze und Liebenburg, Alf Hesse waren begeistert vom Projekt. Zwar sei man sich im Klaren, dass Windparks nicht durchweg Zustimmung finden, aber sie seien als Teil der Energiewende und zur langfristigen Unabhängigkeit auf dem Energiesektor unverzichtbar. Elena Brunke Rudloff vom Landersverband erneuerbare Energien hob hervor, dass Windenergie für die Abkopplung von fossilen Enegrieträgern notwendig und ein wichtiger Bestandteil der Versorgungssicherheit ist. Landrat Alexander Saipa war es wichtig  darauf hinzuweisen, dass sich Deutschland nicht weiter von fossiler Energiegewinnung abhängig machen darf.

Dr. Christoph Wedde, Sprecher des Zusammenschlusses der Landwirte, die ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben, bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten des Projektes. Und verwies auf den Umstand, dass die drei umliegenden Orte Langelsheim, Liebenburg und Bredelem ab kommendem Jahr eine Vergütung von 30.000 € jährlich erhalten, über deren Verwendung die Gemeinden in ihren Entscheidungen frei sind. Ebenso erhält der Waldkindergarten Lutter eine jährliche Zuwendung

Für Terrawatt-Geschäftsführer Klaus Kim Ko war es ein emotionaler Moment: Vor 30 Jahren habe er „gegenüber“ in Clausthal-Zellerfeld studiert. Jetzt hier dieses Projekt umzusetzen bedeute ihm viel.

 

Startsignal für klimaneutrale Wärme (Instagram Samtgemeinde Uchte)

Startsignal für klimaneutrale Wärme (Instagram Samtgemeinde Uchte)

Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Kaltofen und Geschäftsführer der Terrawatt Planungsgesellschaft mbH Klaus Kim Ko unterzeichnen die Absichtserklärung.
Foto: Samtgemeinde Uchte

Die Samtgemeinde Uchte  hat einen Instagramnnachricht gepostet, die wie an dieser Stelle gern zitieren möchten:

 

„Wir freuen uns bekannt zu geben, dass die Samtgemeinde Uchte einen Letter of Intent zur Bewerbung für das Förderprojekt „WINGS“ unterzeichnet hat! Gemeinsam mit der Hochschule Ostfalia, der Universität Clausthal und weiteren Partnern, insbesondere dem Unternehmen Terrawatt, arbeiten wir an einem innovativen Konzept für eine nachhaltige Wärmeversorgung.
Im Fokus steht die smarte Kombination aus erneuerbarer Windenergie und geothermischen Potenzialen, um ein klimaneutrales Wärmenetz zu schaffen. Unser Ziel: praktikable Lösungen für die Wärmewende in ländlichen Kommunen zu entwickeln und direkt vor Ort in Uchte zu erproben.
Dieses zukunftsweisende Reallabor wird im Rahmen der bundesweiten Förderinitiative „Reallabore der Energiewende“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt. Die Firma Terrawatt entwickelt bereits einen Windpark mit 49 MW Nennleistung, der das Potenzial hat, wesentliche Ortsteile von Uchte mit Wärme zu versorgen.
Mit der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung setzen wir ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Energieversorgung. Wir blicken gespannt auf einen positiven Förderbescheid im Herbst 2026!“

Infoveranstaltung zum Windpark Kaisershain

Infoveranstaltung zum Windpark Kaisershain

Am 23. Sptember luden die Terrawatt und ihre Projektpartner interessierte Bürger und Anrainer zu einer Öffentlichkeitsveranstaltung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zum Projektvorhaben Windpark Kaisershain ein.

Bei dem gut besuchten Termin konnte umfassend zu Projekt, Bau und Betrieb sowie Beteiligung und lokaler Wertschöpfung informiert und zahlreiche Fragen beantwortet werden.

Terrawatt liefert: Windstrom für grünen Wasserstoff

Terrawatt liefert: Windstrom für grünen Wasserstoff

Terrawatt liefert: Windstrom für grünen Wasserstoff

Foto: Paul Zimmermann

Seit nunmehr 6 Monaten betreibt die Terrawatt Planungsgesellschaft die von ihr errichteten 8 Windenergieanlagen im Energiepark Bad Lauchstädt. Hier wird die intelligente Erzeugung von grünem Wasserstoff sowie dessen Speicherung, Transport, Vermarktung und Nutzung in einem großtechnischen Reallabor getestet.

In diesem Film werden alle Wertschöpfungsstufen noch einmal anschaulich erklärt:

Der Energiepark Bad Lauchstädt ist ein großtechnisch angelegtes Reallabor zur intelligenten Erzeugung von Grünem Wasserstoff sowie dessen Speicherung, Transport, Vermarktung und Nutzung. Als Reallabor der Energiewende wird dabei erstmalig die gesamte Wertschöpfungskette von Grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab erprobt. Mittels einer Großelektrolyse-Anlage von 30 MW wird unter Einsatz von erneuerbarem Strom aus dem nahe gelegenen Windpark Grüner Wasserstoff produziert. In einer eigens dafür gesolten Salzkaverne zwischengespeichert, kann der Grüne Wasserstoff über eine umgestellte Gaspipeline in das Wasserstoffnetz der in Mitteldeutschland ansässigen chemischen Industrie eingespeist und perspektivisch für urbane Mobilitätslösungen eingesetzt werden. Das Reallabor trägt so dazu bei, diese Zukunftstechnologien rund um Grünen Wasserstoff zu erforschen und zur Marktreife zu bringen – für eine technologisch starke und zukunftsorientierte Wasserstoffregion in Mitteldeutschland und eine erfolgreiche Sektorenkopplung in der gesamten Bundesrepublik.
Terrawatt projektiert innovatives Höhenwindrad

Terrawatt projektiert innovatives Höhenwindrad

Entwurf des Höhenwindrades; Grafik: JBO / LVermGeo

Die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIN-D) wurde von der Bundesrepublik Deutschland gegründet, um disruptive Forschungsansätze zu entdecken und weiterzuentwickeln. Die Tochtergesellschaft beventum GmbH fokussiert sich auf die Erforschung innovativer Windenergieanlagen, die Steigerung ihrer Effizienz und die Senkung der Stromerzeugungskosten durch nachhaltige Energien. Insbesondere in Deutschland sind Flächen für erneuerbare Energien begrenzt verfügbar. Um vorhandene Flächen, aber auch bisher z. B. aufgrund geringer Windhöffigkeit ungünstige Standorte vollumfänglich und effizient nutzen zu können, sind Anlagen in größeren Höhen notwendig.

Die Realisierung eines Höhenwindrades auf einer Höhe von rund 300 Metern ist eine Lösungsmöglichkeit. Diese basiert unter anderem auf der Idee des Leipzigers Ingenieurs Prof. Horst Bendix. Im Rahmen dieses Zusammenhangs hat die beventum GmbH die Planung eines solchen Höhenwindrads für den Standort Teutschenthal finanziert. Das Projekt wird vom Ingenieurbüro JÖRSS-BLUNCK-ORDEMANN GmbH mit dessen Eigentümer aus der Lutherstadt Wittenberg und dem Projektierer Terrawatt Planungsgesellschaft mbH aus Leipzig durchgeführt.

Die Anlage, die einen innovativen Gitterstahlturm nutzt, ist so konzipiert, dass sie auch bei schwächerem Wind stetig Energie erzeugen kann. Die Turmstruktur besteht aus einem Stahlrohr im oberen Bereich sowie einer sogenannten aufgelösten Gitterstruktur im unteren Bereich. Durch dieses Konstruktionsprinzip konnten alle Anforderungen an die Standsicherheit und Funktionalität für das Ernten von Windkraft in großen Höhen gewährleistet werden.

Im Rahmen einer Bürger-Informationsveranstaltung im Dezember 2024 informierten die Projektpartner über den Stand der Planungen, Bau, Betrieb und Naturschutzfragen.