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Bundesminister Dr. Robert Habeck besucht Energiepark Bad Lauchstädt

Bundesminister Dr. Robert Habeck besucht Energiepark Bad Lauchstädt

Bundesminister Dr. Robert Habeck besucht Energiepark Bad Lauchstädt

Zum Auftakt seiner zweitägigen Drei-Länder-Tour „Wirtschaften und Arbeiten in Krisenzeiten. Robert Habeck vor Ort“, hat der Bundeswirtschaftsminister den Energiepark Bad Lauchstädt besucht, an dem die Terrawatt Planungsgesellschaft maßgeblich beteiligt ist. Er informierte sich über das Innovationsprojekt, welches gleichzeitig als Reallabor der Energiewende durch das BMWK gefördert wird. Sein Interesse galt dabei vor allem dem Status Quo des Projektes und den Perspektiven, die dieses Vorhaben für die Gestaltung der Energiewende und als Ausweg aus bestehenden Abhängigkeiten für die Zukunft mit sich bringt.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Klaus Kim Ko und Falk Zeuner konnte über den Terrawatt-Projektbeitrag – ein zu errichtender Windpark mit einer Leistung von rund 30 Megawatt – ausführlich berichtet werden.

„Die Bundesregierung tut alles, um die Versorgungssicherheit auch für den kommenden Winter zu gewährleisten. Entscheidend dafür ist, dass wir uns Schritt für Schritt und Sparte für Sparte aus der Klammer russischer Importe befreien. Eine beschleunigte Energiewende und ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien sind das A und O für eine sichere Energieversorgung und heute wichtiger denn je. Wir müssen die notwendigen Schritte hin zur Klimaneutralität konsequent gehen. Ein Schlüsselelement hierfür ist Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien. Im Energiepark Bad Lauchstädt wird dafür eine Wertschöpfungskette aus Windenergie, Wasserstoffumwandlung, Speicherung, Transport und Nutzung aufgebaut. Solche Referenzprojekte zeigen, dass Energiewende im großen Maßstab funktioniert,“ erläutert Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck bei seinem Besuch.

Status Quo zum Projekt
Nachdem das Projekt im September des vergangenen Jahres gestartet ist, haben die Konsortialpartner ihre Arbeit an den einzelnen Teilprojekten mit Hochdruck aufgenommen. Im Fokus standen ingenieurtechnische Planungen, die gleichzeitig Grundlage für die verschiedenen Genehmigungs- und Anzeigeverfahren sind. Dabei sind die Konsortialpartner im engen Austausch miteinander, um diverse Schnittstellen zu entwickeln und abzustimmen. Gleichzeitig beschäftigen sich die Unternehmen an unterschiedlichen Stellen mit Standortvorbereitungen – wie Bodenuntersuchungen und Vermessungen. Von besonderer Bedeutung ist in dieser Projektauftaktphase die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells, was auf der Grundlage eines verbindlichen regulatorischen Rahmens passieren muss. Dieser Punkt stellte die Vorhabenträger bisher vor eine besondere Herausforderung, da sich die Veröffentlichung des Delegated Act – RED II auf europäischer Ebene mehrere Monate verzögert hatte. Die Genehmigungs- bzw. Zulassungsverfahren für Windpark, Elektrolyseur, Speicher und Gasreinigung laufen bisher weitgehend planmäßig.

Titel: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mit Vertretern des Projektkonsortiums; Fotos: Kirsten Nijhof 

Quelle: VNG, LinkedIn VNG

 

Start der Stromproduktion im Bürgerwindpark Groß Flöthe

Start der Stromproduktion im Bürgerwindpark Groß Flöthe

Stromproduktion im Bürgerwindpark Groß Flöthe

9. Juni 2022: Mit 4 Windenergieanlagen der neuesten Generation (3 ENERCON E-160 EP5 E2, 5,5 MW auf 166 m und 1 ENERCON E-138 EP3 E2, 4,2 MW auf 160 m Nabenhöhe) liefert der Windpark p.a. ca. 63,4 Mio. Kilowattstunden grünen Strom. Die Terrawatt Planungsgesellschaft zeichnet sich für die BImSchG-Genehmigung, Turn-Key Bauausführung und die technische und kaufmännische Betriebsführung verantwortlich.

Foto: Klaus Kim Ko

Effiziente Bauplanung ist auch nachhaltig

Effiziente Bauplanung ist auch nachhaltig

Ein ganz normal bestellter Acker, eine unversehrte Allee mit intakten Grünstreifen – nichts deutet mehr darauf hin, dass hier hunderte Meter Kabel verlegt und die Anbindung von vier Windkraftanlagen des Bürgerwindparks Flöthe an das Stromnetz realisiert wurde. Gute Planung bedeutet eben, auch schonende Eingriffe in die Landschaft so kurz wie nötig und so unsichtbar wie möglich gestalten zu können.

Effiziente Bauplanung

In Millimeterarbeit durch die Straßen von Cramme

In Millimeterarbeit durch die Straßen von Cramme

… zum Terrawatt Bürgerwindpark Flöthe. Das fünfte der knapp 80 Meter langen Rotorblätter wurde am 14. Dezember durch die engen Ortschaften zum Windpark manövriert. Das Team kennt nun die Vorgehensweise und kann den Transport eines Blattes in 30 Minuten entlang der 1,3 km langen Strecke und durch die teilweise schwierigen Abschnitte der Ortschaft Cramme sicherstellen. Insgesamt werden auf diese Weise 12 Rotorblätter für die 4 Anlagen bis Anfang Januar geliefert und vor Ort montiert.

Effiziente Bauplanung zahlt sich aus

Effiziente Bauplanung zahlt sich aus

Blick auf die Baustelle Bürgerwindpark Flöthe am 7. Oktober 2021. Unsere Planung für einen Minimalverbrauch an landwirtschaftlicher Fläche trägt Früchte! Die für den Bau der vier Windenergieanlagen erforderlichen Flächen wurden so klein wie möglich gehalten.

Foto: Udo Schneider